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Plenum Selbsthilfe

SelbstbestimmungZum 42. mal treffen sich am 05.04.2019 Betroffene und Selbsthilfeengagierte zum Austausch. Das heißt 21 Jahre Plenum der Selbsthilfe. Auch dieses Mal sind wir sicher, ein interessantes Thema anbieten zu können: Fremd- und Selbstbestimmung.

In Krisenzeiten und wenn man auf Unterstützung angewiesen ist, kann es leicht passieren, dass FREMDBESTIMMUNG groß und selbstbestimmung klein geschrieben wird. Was also tun, um selbstbestimmt leben zu können? Dazu wollen wir Erfahrungen hören und Ideen sammeln. Vor allem aber wollen wir zur SELBSTBESTIMMUNG inspirieren.

Wer mitdiskutieren, Erfahrungen einbringen oder sich anstecken lassen möchte, ist herzlich eingeladen. Aber auch die, die nur zuhören wollen, sind willkommen.

Beginn ist um 10:00 Uhr, Ende um 16:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Bezirk Oberbayern stellt uns Räume in der Prinzregentenstraße 14 in München zur Verfügung und spendiert allen Teilnehmern ein Mittagessen.

Wer Interesse hat: Bitte anmelden! Telefon 089 51777152 oder per Mail: ospe-ev@t-online.de.

Infos zum Programm gibt es hier >>.

Die OSPE sucht Mitarbeiter

Wir wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt, Beratungsstellen für die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung in den Regionen Oberbayern Nord (EI, IN, ND, PAF), Nordost (EBE, ED, FS), Ost (AÖ, MÜ, RO), Südost (BGL, TS), Süd (MB, TÖL), Südwest (GAP, WM) und West (LL, STA) aufzubauen. Besonderes Gewicht hat in der EUTB die Beratung durch Peers (Behinderte beraten Behinderte). Als Peer gelten auch Angehörige von Behinderten. Primäres Ziel der Beratung ist die Verbesserung der Selbstbestimmung und Teilhabe der Ratsuchenden.

Ihre Aufgaben

  • wohnortnahe Peer-Beratung von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung und deren Bezugspersonen in allen Fragen der Teilhabe,
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Ratsuchenden,
  • Aufzeigen von Rehabilitations- und Teilhabemöglichkeiten,
  • Zusammenarbeit mit anderen EUTB-Beratungsstellen (Netzwerkarbeit),
  • Dokumentation der Beratungsarbeit und Maßnahmen zur Erfolgskontrolle,
  • Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Das sollten Sie mitbringen

  • (Fach-) Hochschulabschluss im Sozialbereich oder vergleichbare Qualifikation und / oder die Qualifikation zum Peer-Berater oder Genesungsbegleiter,
  • Erfahrung mit eigener Behinderung und / oder der eines Angehörigen,
  • Beratungskompetenz und Erfahrung im Umgang mit Menschen mit psychischen, körperlich-sinnlichen oder geistigen Behinderungen,
  • Erfahrung im Umgang mit Behörden und anderen Leistungsträgern,
  • Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen,
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit, selbstständige Arbeitsweise,
  • gute PC-Kenntnisse,
  • Bereitschaft für das Wahrnehmen von Außenterminen,
  • Bereitschaft zur beruflichen Fortbildung.

Das können wir Ihnen bieten

  • Bezahlung: Eingruppierung in Anlehnung an TVöD je nach Qualifikation,
  • Ausbildung in der Sozialgesetzgebung, Weiterbildung und Supervision,
  • Voll- oder Teilzeit-Tätigkeit,
  • flexible Arbeitszeiten nach Absprache,
  • eigenverantwortliches Arbeiten und ein kollegiales Miteinander,
  • ein anspruchsvolles und spannendes Aufgabengebiet und
  • Arbeitsassistenz, wenn erforderlich.

Die Tätigkeit ist an die Projektlaufzeit gebunden und zunächst befristet bis 31.12.2020 mit einer guten Chance auf eine unbefristete Beschäftigung.

Interessenten wenden sich bitte an OSPE e.V., Tel. (0 89) 51 77 71 52, info@ospe-ev.de

Helfen wo‘s fehlt! Fördermittel?

JA-ABER, zuerst müssen die Hürden der Bürokratie bewältigt werden, bevor Gelder kommen. Für viele ehrenamtliche Helfer zu viel. Sie verzichten auf die Förderung und helfen sofort; so das Ergebnis einer Studie des BIM im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung: 37 Prozent der für die Studie befragten Initiativen nehmen überhaupt keine Fördermittel in Anspruch, obwohl knapp 90 Prozent angeben, Geld zu benötigen, was sicher nicht auf die Flüchtlingshilfe beschränkt ist. Es ist mühsam, Fördergelder zu nutzen. Mehr…

Krankenhausqualität-Bayern

Die meisten Patienten haben im Krankenhaus nur einen Wunsch: Sie wollen gut versorgt werden. Aber gelingt das? Wie zufrieden sind Patienten mit der Krankenhausqualität in den einzelnen Bundesländern? Mehr dazu:

SH-Fachtag in FFB am 13.10.2017

Oktober 2017 fand im neuen kbo-Isar-Amper-Klinikum FFB ein psych. SH-Fachtag statt, den OSPE e.v. aktiv untertützt hat, mehr s.:

40 Jahre Sozialpsych. Dienst, SPDi München-Mitte!

Teilhabe - Realität oder Zukunftsmusik?

Ein Beitrag von Gottfried Wörishofer, MüPE e.V., der z.B. sagt: Es ist schön, dass damit ganz nebenbei auch die Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener ins Bild gerückt und eine Steilvorlage gegeben wird, Dinge anzusprechen, die uns beidseitig, Profis und Betroffene angehen. Weiter:

Gute Laune essen?

Kann man schlechte Laune und Depression durch Omega-3 und andere Nährstoffe einfach wegessen?

... Fazit: Nährstoffe können bei Depression helfen. Mit einer oben beschriebenen Nährstofftherapie können wir möglicherweise viele Depressionen vermeiden, in Kombination mit Psychopharmaka eine schnellere Remission erreichen und helfen, psychische Stabilität ... Mehr dazu:

Pharmaindustrie finanziert Selbsthilfegruppen!?

In Deutschland gibt es für fast jede Krankheit eine Selbsthilfegruppe. Die Pharmaindustrie unterstützt diese Organisationen mit Millionen. Die Selbsthilfeorganisationen würden, so behauptet der Chef der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, von der Pharmaindustrie „ganz gezielt benutzt“, um neue teure Medikamente mit zweifelhaftem Nutzen „in den Markt zu drücken“, s. www.tagesspiegel.de

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVV) wurde die Stationsäquivalente Behandlung (StäB) gesetzlich geregelt. Mehr dazu beim GKV-Spitzenverband:

Patient in Psychiatrie erschossen

Ein 45-Jähriger war auf eigene Veranlassung in die Klinik gekommen. Ärzte untersuchten ihn, eine Einweisung zur stationären Behandlung ist erforderlich. Ein Richter habe dem zugestimmt. Als dem Patienten der Beschluss mitgeteilt wurde, habe er plötzlich zwei Messer in den Händen gehabt. Die Ärzte riefen die Polizei. Weiterlesen…Kommentar: Fühlt sich der Profi der Psychiatrie überfordert, darf/muss der bewaffnete Profi übernehmen?

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