Nachrichten

Patient in Psychiatrie erschossen

Ein 45-Jähriger war auf eigene Veranlassung in die Klinik gekommen. Ärzte untersuchten ihn, eine Einweisung zur stationären Behandlung ist erforderlich. Ein Richter habe dem zugestimmt. Als dem Patienten der Beschluss mitgeteilt wurde, habe er plötzlich zwei Messer in den Händen gehabt. Die Ärzte riefen die Polizei. Weiterlesen…Kommentar: Fühlt sich der Profi der Psychiatrie überfordert, darf/muss der bewaffnete Profi übernehmen?

3-Ländertreffen

Unter dem Titel Psychiatrie der Zukunft, Grenzen lösen-Grenzen überwinden fand am 10.-11. November 2017 in Hall, Tirol, die 9. Internationale Psychiatrietagung statt.          Mehr dazu:

Botox gegen Depression?

Botox kann bei neurologischen Krankheiten helfen indem es die Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln unterdrückt. Für viele Behandlungen ist das Mittel bereits zugelassen. Jetzt erforschen Mediziner, ob es auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Borderline wirkt. Artikel auf Spiegel Online lesen

Sich einmischen!

Die OSPE und die in der OSPE beteiligten Selbsthilfegruppen nehmen neben den eigenen ehrenamtlichen Aufgaben zusätzlich in verschiedenen Gremien der psychiatrischen Gesundheit teil, wo sie die Interessen der Psychiatrieerfahrenen vertreten. Damit vertreten wir die Betroffenen in Gremien von Weilheim bis Traunstein und von Pfaffenhofen bis Bad Tölz in mehr als 20 Gremien. Weilheim ist gerade neu dazugekommen: Zum Artikel auf www.focus.de

PsychKHG muss gut werden!

Es geht um das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Bayern. Es soll in den nächsten Monaten verabschiedet werden. Es wurde lange geplant und dabei wurden auch die beteiligten Verbände, die Angehörigen und die Selbsthilfe um Ihre Meinung gefragt, BASTA: Zum Blog auf der BASTA-Webseite

Auch die OSPE e.V. hat dazu Stellung bezogen: Zu den Eckpunkten

 

Tabuthema sichtbar machen

Depressionen sind längst zur Volkskrankheit geworden – und trotzdem – wie andere psychische Erkrankungen auch, weiterhin ein Tabuthema. Die AOK Bayern und regionale Partner in der Selbsthilfe machten das Thema sichtbar und starteten daher eine bayernweite Filmtour über das Thema, was wir unterstützen und begleiten.

Zur Filmtour

OSPE Plenum der Gruppen

Beim 39. OSPE-Plenum am 29.09.2017 im Bezirk-Oberbayern, haben wir zwei Themen diskutiert, deren Inhalte nachfolgend kurz zusammengefasst sind.

Was macht einen guten Therapeuten aus?

Therapeuten, die Chemie muss stimmen, sie sollen den Patienten und seine Anliegen wichtig nehmen, Erwartungen klären, Ziele definieren, Vertrauen bilden, anregen, führen, Hilfe zur SH geben, um nur einige zu nennen. Er darf keine Abhängigkeit schaffen, muss Distanz und Nähe wahren, mit Empathie eine gute Zusammenarbeit fördern.

Was hilfreich ist, aber bisher nicht von den Krankenkassen getragen wird, systemische Therapien, auch mit Aufstellungen.

Angehörige, Hilfe oder Last?

Auf die Frage, Angehörige, Hilfe oder Last, gab es eine klare Antwort: Ja, sie können beides sein. Angehörige sind oftmals sprachlos, haben Erwartungen, alle haben Unsicherheiten, wollen verstecken, wollen helfen. Alte Konflikte kommen hinzu und machen es nicht leichter. Angehörige holen sich Hilfe, was auch dem Betroffenen helfen kann. Die richtige Hilfe schafft Vertrauen; Eine Tagesstruktur, etwas Mut ist auch gut; oft schwierig, aber es ist wichtig zu akzeptieren was ist, die Krankheit, die eigenen Wünsche, egal, ob die Angehörigen da sind, oder nicht. Jeden Tag leben, das Leben leben.

Bei Anruf Hilfe

(Donaukurier online) Krisendienst Ingolstadt startet im Herbst 2017.

Krisen gehören zum Leben. Doch manchmal sind sie so groß, dass man sie alleine nicht bewältigen kann. Ab Oktober können sich Menschen in Ingolstadt und den umliegenden Landkreisen in so einem Fall vom Krisendienst Psychiatrie helfen lassen. Der ist momentan auf der Suche nach Fachkräften.

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Auf Augenhöhe mit Bezirk und Verbänden

(Bezirk Oberbayern, Pressestelle) OSPE wird beratendes Mitglied im Sozialausschuss / Beitrag zur Antistigmatisierung Psychiatrie-Erfahrener.

Die Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) rückt auf Augenhöhe mit Politik und Verbänden: Ein Mitglied wird künftig als Sachverständiger dem Sozialausschuss des oberbayerischen Bezirkstags in beratender Funktion angehören. „Wir sind froh, wenn die OSPE mit ihrer großen Sachkenntnis bei uns mit am Tisch sitzt“, sagte Bezirkstagsvizepräsident Michael Asam. Als Ausschussvertreter wurde der stellvertretende OSPE-Vorsitzende Rudolf Starzengruber aus Altötting benannt.

Zum Bericht auf der Webseite des Bezirks Oberbayern

Wir fühlen uns angenommen und akzeptiert

(Bezirk Oberbayern, Pressestelle) Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener tagt im Bezirk Oberbayern / Interview mit dem OSPE-Vorstand

Die Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener – kurz OSPE – ist im Bezirk Oberbayern ein gern gesehener Gast. Als Zeichen der engen Verbundenheit wurde der OSPE-Verein nicht nur vor zwei Jahren im Sitzungssaal des Bezirkstags aus der Taufe gehoben, sondern auch die jüngste Mitgliederversammlung fand im Bezirk statt. Die OSPE hat 37 Mitglieder; darüber hinaus gehören ihr acht Selbsthilfeorganisationen an. OSPE-Chef Walter Schäl und einer seiner beiden Stellvertreter, Rudolf Starzengruber, sprechen im Interview über die seit 2013 gesammelten Erfahrungen.

Zum Bericht auf der Webseite des Bezirks Oberbayern

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