Themen

Der Bezirk Oberbayer, das Land Tirol und Südtirol organisieren Fachtagungen zu Themen rund um die psychiatrische Versorgung.
Die Tagungen sind trialogisch besetzt: Fachleute, Betroffene / Selbsthilfevertreter und Angenörige treten als Referenten auf und diskutieren mit einander.
Sie findet in der Regel alle zwei bis drei Jahre, abwechselnd in Oberbayern, Tirol und Südtirol statt.
Die OSPE ist mit Referenten und Tagungsteilnehmern vertreten.
Die letzte Tagung war am 11. und 12. November 2017 in Hall, Tirol. OSPE-Mitarbeiter stellten zwei Projekte (mit) vor: die Behandlungsvereinbarung der Kliniken des Bzirks Oberbayern (kbo) und Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung - die OSPE als Träger für Beratuntgsstellen.

Ansprechpartner:
Walter Schäl
Mitmachen:
Die nächste Tagung wirdd voraussichtlich 2019 in Oberbayern stattfinden.
Wer bei der Tagung dabei sein möchte, kann sich an die OSPE wenden. Es lohnt sich, wie die Teilnehmer der voraus gegangenen Tagungen bestätigen. Allerdings sind die Plätze sehr begehrt und deshalb rar.

In einer aktuten Krise ist es nicht immer möglich, seine Wünsche und Bedürfnisse klar zu äußern: Was hilft mir in der Situation? Was sollte am besten unterbleiben? Wen möchte ich sprechen, wen nicht? Und anderes mehr.
Darüber kann man mit den behandelnden Ärzten der Kliniken des Bezirks Oberbayern eine Vereinbarung abschließen. So haben die Ärzte beim nächsten Klinikaufenthalt Informationen, die einen besseren Umgang mit Akutpatienten erleichtern.
Derzeit wird die Behandlungsvereinbarung als Instrument bei den Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) erprobt. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Die OSPE ist an der Ausarbeitung der Vereinbarung beteiligt.

Ansprechpartner:
Rudi Starzengruber
Mitmachen:
Die beste Gelegenheit mitzumachen ist, eine Behandlungsvereinbarung abzuschließen. Wer stationär in einer Klinik des Bezirks Oberbayern aufgenommen war oder ist, die am Projekt teilnehmen, kann eine Vereinbarung abschließen.

Das Land Bayern hat Forensik-Beiräte für alle forensischen Kliniken in Bayern eingerichtet. Die OSPE wurde in den Beirat der IAK München Ost berufen und befasst sich nun auch mit Anliegen von Forensik-Patienten.

Ansprechpartner:
Walter Schäl
Mitmachen:
Wer Forensik-Patient ist, kann sich ebenso wie Angehörige an den jeweiligen Beirat wenden.

Der Krisendienst in Oberbayern ist in allen Regionen gestartet. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv. Wir von der OSPE stehen voll hinter dem Krisendienst und arbeiten in den Steuerungsgremien mit.
Wir sind sicher, dass durch den Krisendienst Polizeieinsätze mit Blaulicht und Zwangseinweisung in die Klinik seltener werden. Eine große Entlastung für Betroffene und Angehörige.

Ansprechpartner:
Walter Schäl
Mitmachen:
Jeder kann den Krisendienst in Anspruch nehmen, der sich in einer psychischen Notlage oder Ausnahmesituation befindet.
Einfach die Nummer (0 180) 655 3000 anrufen.
Bei Bedarf kommt auch ein Kriseninterventionsteam vorbei.

Ansprechpartner:
Ade Trägler
Mitmachen:

Die Kliniken des Bezirks Oberbayern und Vertreter der Selbsthilfe der Betroffenen und Angehörigen organisieren zusammen Selbsthilfe-Fachtage. Dazu werden Fachleute, Betroffene, Angehörige und Selbsthilfevertreter vor Ort eingeladen, um sich kennen zu lernen, zu diskutieren, gemeinsame Aktionen anzustoßen und etwas auf den Weg zu bringen.
Der letzte Fachtag war am 13.10.2017, in der Tagklinik in Fürstenfeldbruck. Es wurde über Möglichkeiten, Selbsthilfe zu unterstützen, gemeinsame Projekte und das Thema "Junge Selbsthilfe" diskutiert.

Ansprechpartner:
Walter Schäl
Mitmachen:
Den nächsten Fachtag wird es voraussichtlich 2019 geben. Wer an einem Fachtag teilnehmen möchte, kann sich an die OSPE wenden.
Alle lokalen Selbsthilfegruppen und -initiativen sind herzlich eingeladen, nicht nur teilzunehmen, sondern sich aktiv zu beteiligen.
Wenn eine Gruppe sich vorstellen oder einen Beitrag einbringen möchte, würden wir das begrüßen. Sie braucht sich nur an die OSPE zu wenden

Die OSPE ist Träger Unabhängiger psychiatrischer Beschwerdestellen in Oberbayern. Diese sind ehrenamtlich tätig, bekommen aber vom Bezirk die Sachkosten bezahlt.
UpB nehmen sich Betroffener und Angehöriger an, die eine Beschwerde oder ein Problem mit einer Einrichtung haben. Sie beraten, helfen und vermitteln bei Bedarf.
Infos zu den UpB gibt es hier>>

Ansprechpartner:
Walter Schäl
Mitmachen:
Wir suchen Mitarbeiter für Beschwerdestellen. Wenn sie Betroffener, Angehöriger oder ehrenamtlich tätig sind und mitarbeiten möchten: Melden sie sich! Wir garantieren eine spannende Tätigkeit.
Kontakt aufnehmen >>